ZAGD im Kanzleramt und im Bundestag

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Am 3. 12. 2014 im Kanzleramt in Berlin --vorn: Frau Aydan Özoğuz ( Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration) und Stadträtin Dr.Pierrette Herzberger-Fofana, (Vorstandsmitglied);  von links: Frau Dr.rer.pol.Aissa Halidou, Herr Aliou Sangaré (Vorstandsmitglied), Herr Dr. Jean-Michel Bollo (Vorstandsmitglied), Herr Moctar Kamara (Vorstandsvorsitzender) und Herr Hamidou Bouba( Vorstandsmitglied)
Am 3. 12. 2014 im Kanzleramt in Berlin –vorn: Frau Aydan Özoğuz ( Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration) und Stadträtin
Dr.Pierrette Herzberger-Fofana, (Vorstandsmitglied);
von links: Frau Dr.rer.pol.Aissa Halidou, Herr Aliou Sangaré
(Vorstandsmitglied), Herr Dr. Jean-Michel Bollo (Vorstandsmitglied), Herr Moctar Kamara (Vorstandsvorsitzender) und
Herr Hamidou Bouba( Vorstandsmitglied)

Berlin, Deutschland — Vom 3. bis 4. Dezember 2014 war der Vorstand des Zentralrats der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland (ZAGD) zu Gast im Bundeskanzleramt bei der  Staatsministerin Frau Aydan Özoğuz (SPD) und im Bundestag bei den Bundestagsabgeordneten Charles Muhamed Huber (CDU) und Volker Beck(Bündnis 90/die Grünen).

Am 3. Dezember 2014 empfing die Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Aydan Özoğuz, die Vorstandsmitglieder des ZAGD im Kanzleramt. Die Staatsministerin sicherte ihren Gästen ihre Unterstützung zu und freut sich auf die nachhaltige Zusammenarbeit.

Der Zentralrat ist der einzige eingetragene Bundesdachverband der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland (ZAGD). Er vertritt juristisch die Interessen und soziokulturellen Belange von mehr als 50 afrikanischen Vereinen, Verbänden und Gemeinschaften.

Er setzt sich intensiv für die Stärkung der Integration von Menschen afrikanischer Herkunft bzw. mit afrikanischer Migrationsgeschichte und für die Achtung der Menschenrechte ein. 2006 machte der Zentralrat (ZAGD) Schlagzeilen, als sein Vorstandsvorsitzender, Herr Moctar Kamara, ausländische Gäste der Fußball-Weltmeisterschaft vor einer „no go area“ warnte. Diese internationale Veranstaltung blieb zum Glück ohne nennenswerte Vorfälle. In diesem Zusammenhang ging es dem Zentralrat um die Bekämpfung des Rassismus und den Schutz vor physischen und verbalen Angriffen auf Schwarze Menschen.

Neben der türkischen Gemeinde in Deutschland, dem Bundesverband deutsch-arabischer Vereine, dem Bundesverband der Vietnamesen, dem Bundesverband russischsprachiger Eltern, etc.ist der Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland (ZAGD) e.V. Gründungsmitglied des Bundesdachverbandes der „Interkulturellen Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity(VIW)“, der  am 3.Juni 2014 in Berlin gegründet wurde.

All diese Verbände sowie der Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland (ZAGD) verfolgen das Ziel, ihren Beitrag zum besseren Zusammenleben in Deutschland zu leisten, ihre unmittelbare Umgebung mitzugestalten, das ehrenamtliche Potenzial und die vielfältigen Kompetenzen in allen Bevölkerungsgruppen wirkungsvoll zu mobilisieren und einzusetzen, um letztendlich dem viel zitierten „Wir-Gefühl“ eine neue Dimension zu geben.

Der Zentralrat vertritt eine soziale Position und die These eines harmonischen Zusammenlebens mit Respekt vor allen Bürgerinnen und Bürgern. Er nimmt sich zur Aufgabe die Strukturentwicklung, d.h. den Aufbau und die Beratung der Vereine, um die Integration und Partizipation von Menschen mit afrikanischen Wurzeln auf allen gesellschaftlichen Ebenen voranzutreiben. Dies geschieht insbesondere durch die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements aller Afrikanerinnen und Afrikaner hierzulande. In diesem Sinne pflegt der ZAGD die Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den Kommunen, den Landesparlamenten und der Bundesregierung sowie allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

Dr.Jean-Michel Bollo, Herr Hamidou Bouba, MdB Volker Beck (Bündnis 90/die Grünen),  Moctar Kamara (Vorstandsvorsitzender des ZAGD),  Herr Aliou Sangaré, Frau Dr.rer.pol.Aissa Halidou, Stadträtin Dr. Pierrette Herzberger-Fofana (Bündnis 90/die Grünen)
Dr.Jean-Michel Bollo, Herr Hamidou Bouba, MdB Volker Beck (Bündnis 90/die Grünen),
Moctar Kamara (Vorstandsvorsitzender des ZAGD), Herr Aliou Sangaré, Frau Dr.rer.pol.Aissa Halidou, Stadträtin Dr. Pierrette
Herzberger-Fofana (Bündnis 90/die Grünen)

Im Bundestag waren die Vorstandsmitglieder des Zentralrats der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland Gast bei den Bundestagsabgeordneten Volker Beck  („Bündnis 90/die Grünen“) und  Charles Muhamed Huber  (CDU). Mit dem  Abgeordneten Volker Beck tauschten die Vorstandsmitglieder ihre Meinungen über die Situation der Flüchtlinge aus und erinnerten an die Lage der traumatisierten Flüchtlingsfrauen und Opfer der Gewalt aus Afrika. Der Vorstand machte auf die Situation der Flüchtlinge aus Eritrea, Somalia und Sudan aufmerksam und bemerkte, dass sie genauso wie die Flüchtlinge aus Syrien und dem arabischen Raum Kriegsopfer seien und dem entsprechend mit der gleichen Sorgfalt zu behandeln wären.

Der Zentralrat fördert durch vielfältige Angebote auf dem Gebiet der kulturellen Bildung, der Wirtschaft und der Wissenschaft, der Jugend und Elternarbeit das Miteinanderleben und gleichzeitig die Willkommenskultur. Er setzt sich für die interkulturelle Öffnung in den Kommunen und den Dialog auf Augenhöhe mit Vertretern der Institutionen ein.

von links: MdB Charles Muhamed Huber (CDU) und Dr. Pierrette Herzberger-Fofana ( Bündnis 90/Die Grünen)
von links: MdB Charles Muhamed Huber (CDU) und Dr. Pierrette Herzberger-Fofana ( Bündnis 90/Die Grünen)

Im Gespräch mit dem Abgeordneten Charles Muhamed Huber stand der Beitrag der afrikanischen Diaspora im Hinblick auf die neue Entwicklungspolitik der Bundesregierung im Mittelpunkt.

Die Staatsministerin sowie der Bundestagsabgeordnete Volker Beck zeigten großes Interesse an der Geschichte der Zuwanderung schwarzer Menschen bzw. der afrikanischen Diaspora in Deutschland bis zu der Gründung des Bundesdachverbandes Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland (ZAGD). Diese drei Besuche bei Politikern haben gezeigt, dass Politiker aller Couleur sich auf einen konstruktiven Dialog mit allen Bürgern freuen. Dies bestärkt auch die Vorstandsmitglieder des ZAGD in ihrem Engagement.

Wissenswertes über den ZAGD

Der Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland (ZAGD) e.V. versteht sich dazu als Dachverband, Interessenzusammenschluss und Netzwerk von Organisationen und Einzelpersonen der afrikanischen Diaspora in der Bundesrepublik Deutschland mit dem Ziel, die Interessen der afrikanischen Diaspora auf Bundesebene zu schaffen und zu vertreten. Zurzeit gehören 60 Verbände diesem Bundesdachverband an.

Der Dachverband „Interkulturelle Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity(VIW)“ wurde am 3.Juni 2014 in Berlin gegründet. Gründungsmitglier sind Amaro Drom, der Bund der spanischen Elternvereine in der Bundesrepublik Deutschland, der Bundesverband deutsch-arabischer Vereine, der Bundesverband der Vietnamesen, der Bundesverband russischsprachiger Eltern, Korientation-Asiatische Deutsche, der Kroatische Weltkongress in Deutschland, der Polnische Sozialrat, die Türkische Gemeinde in Deutschland, der Verband griechischer Gemeinden in Deutschland und der Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland (ZAGD) e.V.

Für mehr Informationen und Auskünfte:

Website: http://www.zentralrat-afrikagemeinde.de

E-Mail-Adresse: info@zentralrat-afrikagemeinde.de

 

Pressemitteilung des Zentralrats der Afrikanischen Gemeinde in Deutschland 

Urheberin: Dr. Pierrette Herzberger-Fofana — Vorstandsmitglied  des ZAGD

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