Wang, Afrika und Wohlstand

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Der chinesische Außenminister Wang Yi und der nigerianische Staatspräsident Buhari ( rechts) im Januar 2017 im nigerianischen Abudscha.

Der chinesische Außenminister Wang Yi hat Madagaskar, Sambia, Tansania, Kongo-Brazzaville und Nigeria vom 7. Januar 2017 bis zum 12. Januar 2017 besucht. In Nigeria hat der chinesische Spitzendiplomat angekündigt, dass sich das „Reich der Mitte“ anschickt, weitere 40 Milliarden VSA-Dollar in die rasche Entwicklung Nigerias zu pumpen. »Nigeria und China  sind strategische Partner; China hat schon insgesamt 22 Milliarden VSA-Dollar in die Verwirklichung von Projekten hier in Nigeria investiert. Weitere 23 Milliarden VSA-Dollar sind in Vorhaben, die zurzeit durchgeführt werden,  gepumpt worden. Zudem sind wir dabei, zusätzliche 40 Milliarden VSA-Dollar, die wir in Nigeria investieren wollen, vorzubereiten«, sagte Wang Yi am 11. Januar 2017 im nigerianischen Abudscha. Daneben wollen chinesische Unternehmen rund 100 Milliarden VSA-Dollar in den nigerianischen Erdölwirtschaftszweig pumpen, um diesen Wirtschaftszweig zu modernisieren und anzukurbeln.

Der chinesische Außenminister Wang Yi (links) und die madagassische Außenministerin Béatrice Attalah (rechts) am 7. Januar 2017 in Antananarivo, der Hauptstadt von Madagaskar.

Die Afrika-Reise von Wang Yi fing aber am 7. Januar 2017  in Madagaskar an, wo der chinesische Außenminister Madagaskar die „praktische“ und „konkrete“ Zusammenarbeit Chinas in der Landwirtschaft, der Fischerei, der verarbeitenden Industrie, im Fremdenverkehr und in der Luftfahrt anbot und zusagte. Zugleich will China Madagaskar in der Personalentwicklung, im Infrastrukturbau, im Handel und mit Investitionen unter die Arme greifen. Ziel ist es, viele Arbeitsplätze in Madagaskar zu schaffen, den Lebensunterhalt von Menschen in Madagaskar zu verbessern, die Armut in Madagaskar zu besiegen, die Industrialisierung Madagaskars anzukurbeln und die Modernisierung der Landwirtschaft daselbst voranzutreiben. Darüber hinaus wird Madagaskar in die „SeidenstraßeninitiativeChinas eingebunden.

Am 8. und 9. Januar 2017 hielt sich Wang in Sambia auf, wo er sich mit dem sambischen Staatspräsidenten Edgar Lungu und mit dem sambischen Außenminister Harry Kalaba traf. China will die Industrialisierung und die Modernisierung der Landwirtschaft Sambias ankurbeln. Zurzeit baut das chinesische Unternehmen SinoHydro Corporation Limited  die 750MW-Kafue-Schlucht-Nieder-Wasserkraftanlage in Sambia. 2 Milliarden VSA-Dollar werden in die Verwirklichung dieses Vorhabens gesteckt. Dieses Geld wird von der chinesischen Ausfuhr-Einfuhr-Bank, der Industrie- und Handelsbank Chinas sowie der sambischen Regierung dem chinesischen Unternehmen SinoHydro Corporation Limited  zur Verfügung gestellt. 5000 (fünftausend) Arbeitsplätze enstehen in Sambia  bei der Durchführung dieses Vorhabens. Auch die rund 1860 Kilometer lange  Tansania-Sambia-Eisenbahnstrecke will China modernisieren und in eine Eisenbahnstrecke der „Zusammenarbeit und des Wohlstandes“ umbauen. Anfang November 2016 ergatterte das chinesische Unternehmen China Civil Engineering Construction Company (CCECC) einen Auftrag in Höhe von 2,3 Milliarden VSA-Dollar, um eine neue Eisenbahnstrecke zwischen Sambia und Malaui zu entwerfen und zu bauen.

China hat sich vorgenommen, Tansania bei der Errichtung von wenisgtens 200 (zweihundert) Fabriken in den nächsten drei

Der chinesische Außenminister Wang Yi (links) und Sassou Nguesso (der Staatspräsident der Republik Kongo; rechts) im Januar 2017 in Brazzaville.

Jahren zu helfen. Tansania will ja eine Industrienation in den kommenden Jahren werden. Die zu errichtenden 200 Fabriken sollen 200000 (zweihunderttausend) Arbeitsplätze im Land von John Magufuli  schaffen.

Am 10. Januar 2017 bekräftigte Wang Yi den Willen Chinas, der Republik Kongo (Brazzaville) zu helfen, eine Sonderwirtschaftszone in Pointe-Noire, der Wirtschaftshauptstadt Kongos (Brazzaville), zu bauen und zu betreiben. China will » die Sonderwirtschaftszone von Pointe-Noire entwickeln, um daraus ein Modellprojekt für die Zusammenarbeit im Bereich der Kapazitäten der industriellen Produktion zu machen. Es geht darum, der Republik Kongo zu helfen, ein industrielles Produktionszentrum zu werden«, so Wang am 10. Januar 2017 in Brazzaville. Die Republik Kongo will insgesamt 4 (vier) Sonderwirtschaftszonen errichten, um die Wirtschaft des Landes in Mittelafrika und am Golf von Guinea zu industrialisieren und zu  diversifizieren.

Urheber: Der Welt-Leuchter — Abudscha, Nigeria

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