SMD eröffnet Fabrik in Uganda

Amelia Kyambadde, ugandische Ministerin für Handel, Industrie und Kooperativen (mittig).
Amelia Kyambadde, ugandische Ministerin für Handel, Industrie und Kooperativen (mittig).

Das chinesische Unternehmen Sinoafrica Medecines and Health Ltd und das chinesische Unternehmen Tianjin Yorkool International Trading Co. Ltd gründeten das ugandische Unternehmen Sinoafrica Medical Devices Company Ltd (SMD). Nun hat SMD eine Fabrik zur Herstellung von langlebigen beziehungsweise strapazierfähigen insektizidimprägnierten Moskitonetzen im ugandischen Industriepark von Luzira (in der Hauptstadt Kampala) am 8. April 2016  eröffnet. In der Anfangsphase will diese Fabrik 3 Millionen Moskitonetze jedes Jahr produzieren, um Malaria oder Sumpffieber in Uganda vorzubeugen beziehungsweise zu bekämpfen. Der Aufbau dieser Fabrik kostete 2,3 Millionen VSA-Dollar.

Sinoafrica Medecines and Health Ltd operiert in Uganda seit 1998. Tianjin Yorkool International Trading Co. Ltd wurde 1989 gegründet; dieses chinesische Unternehmen stellt langlebige insektizidimprägnierte Moskitonetze, Insektizide und Agrochemikalien her und exportiert sie.

Zurzeit beschäftigt das Unternehmen Sinoafrica Medical Devices Company Limited (SMD) 115 Ugander und Uganderinnen in seinem Standort von Luzira. Uganda braucht derzeit 3 Millionen insektizidimprägnierte Moskitonetze. „Demnach haben Sie schon einen Absatzmarkt, da Sie 3 Millionen Moskitonetze jedes Jahr produzieren werden„, sagte Amelia Kyambadde, ugandische Ministerin für Handel, Industrie und Kooperativen, den Leitern von SMD. Dr. John Bosco Rwakimari und Zhang Jianmin sind die Leiter von SMD. Kyambadde sagte, diese Investition kurbele die Textilindustrie und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Uganda an und werde die ugandischen Rohstoffe benützen und verarbeiten.

In der zweiten Phase will Tianjin Yorkool International Trading Co. Limited eine fortgeschrittene Technologie in dieser Fabrik einrichten und deren Produktionskapazitäten ausbauen, um 10 bis 30 Millionen Moskitonetze jährlich herzustellen und sie sowohl in Uganda als auch in benachbarten Ländern wie Kenia, Ruanda, Burundi, Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo anzubieten und zu verkaufen. Mit dem Ausbau seiner Produktionskapazität werde SMD mehr als 2000 Arbeitsplätze in Uganda schaffen, so Wang Jing Qi, Vorstandsvorsitzender von Tianjin Yorkool International Trading Co. Limited.

Überdies werden die Geschäfte dieses Unternehmens dem ugandischen Staat zugutekommen. Dieser wird mehr Steuereinnahmen erzielen und kein Geld mehr für die Einfuhr von insektizidimprägnierten Moskitonetzen ausgeben. 

Auch ugandische Baumwollbauern profitieren von der Eröffnung dieser Fabrik. Deshalb sagte Amelia Kyambadde im April 2016: „Derzeit produziert Uganda weniger als 500 000 Baumwollballen; aber wir haben das Potenzial, über 1 Million Baumwollballen jedes Jahr zu produzieren. Also wird die Fabrik in Zukunft auch unseren Baumwollbauern zugutekommen.Zhao Yali, der Botschafter der Volksrepublik China in Uganda, sagte den Ugandern die „praktische Zusammenarbeit“ Chinas zur Beschleunigung der Industrialisierung Ugandas zu: „China ist bereit, mit Uganda zusammenzuarbeiten und den Transformationsprozeß der ugandischen Industrie zu erleichtern.

Urheber: Der Welt-Leuchter — Kampala, Uganda

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