Sacims leuchtendes Vorbild

Diamanten.

Sacim ist ein Bergbauunternehmen in der Demokratischen Republik Kongo. Es ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sacim steht für „Société Anhui Congo d´Investissement Minier“, was soviel wie „Anhui -Kongo-Gesellschaft für Bergbauinvestitionen“ bedeutet. Sacim gehört der DR-kongolesischen Regierung und dem chinesischen Unternehmen Anhui Foreign Economic Construction Corporation (AFECC). Sacim ist also ein Gemeinschaftsunternehmen, das Diamantenbergwerke in den DR-kongolesischen Ortschaften Tschib.u.e und Boja betreibt.

Am 14. August 2016 beschwerten sich die ortsansässigen Bewohner von Tschib.u.e und Boja darüber, dass sie nichts vom „Bergbaukuchen“ in ihrer Gegend abbekommen. Die DR-kongolesischen Regierung hat ihr Anliegen ernst genommen und veranlasst, dass Sacim sowohl Geschäfte in Tschib.u.e und Boja macht als auch die sozioökonomische Entwicklung der Leute von Tschib.u.e und Boja aktiv und konkret vorantreibt.

Um nun seine soziale Verantwortung konkret wahrzunehmen, hat sich das Unternehmen Sacim im September 2016 verpflichtet, Tschib.u.e und Boja mit sauberem Wasser zu versorgen, eine Schule und ein Krankenhaus für die Leute von Tschib.u.e und Boja zu bauen und vor allem 200 000 VSA-Dollar jedes Jahr für das Wohlergehen der Leute von Tschib.u.e und Boja bereitzustellen. Diesen Jahresgeldbetrag will Sacim aufstocken — in dem Maße, wie die Bergbauproduktion des Unternehmens Sacim in Tschib.u.e und Boja zunehmen wird.

Hätten alle in afrikanischen Ländern operierenden Unternehmen ihre soziale Verantwortung anstandslos wahrgenommen, so würden sich afrikanische Völker heutzutage weniger darüber beschweren, dass sie um ihre Rohstoffe und wirtschaftlichen Reichtümer betrogen werden.

AFECC ist in anderen afrikanischen Ländern wie Namibia und Mosambik tätig. In Namibia ergatterte AFECC einen Auftrag im Wert von 500 Millionen VSA-Dollar, um den internationalen Hosea-Kutako-Flughafen umzubauen. In Mosambik investierte AFECC 300 Millionen VSA-Dollar in den Bau des AFECC-Gloria-Hotels in Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. Dieses Hotel ist das größte Hotel Mosambiks. Das AFECC-Gloria-Hotel hat 258 Zimmer, mehrere Restaurants, ein Einkaufszentrum und eine Konferenzhalle mit 2000 Plätzen oder Sitzen.

Neben AFECC sind weitere chinesische Unternehmen in der Demokratischen Republik Kongo tätig. Im Juli 2015 unterschrieben Gécamines ( die nationale Allgemeine Steinbruch- und Bergbaugesellschaft der Demokratischen Republik Kongo) und der chinesische Konzern China Nonferrous Metal Mining (Group) Corporation eine strategische Vereinbarung zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens. Dieses Gemeinschaftsunternehmen soll Kupfer im DR-kongolesischen Desiua fördern und zwei Fabriken zur Verarbeitung dieses Kupfers bauen.

Die Demokratische Republik Kongo ist reich an Bodenschätzen und Rohstoffen. Das mittelafrikanische Land verfügt über Kupfer, Diamanten, Coltan, Erdöl, Gold, Mangan, Zink…

Fürwahr ist die „umfassende Entwicklung“  Chinas auch in der Demokratischen Republik Kongo am Werk.

Urheber: Der Welt-Leuchter — Tschib.u.e, Demokratische Republik Kongo

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