Russen kräftigen Afrika

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Das hochmoderne russische S-400-Triumf-Flugabwehrraketensystem.

Der Senat der Demokratischen Republik Kongo hat das Gesetz zur Aktivierung der militärischen Zusammenarbeit zwischen der DR Kongo und Russland am 13. Juni 2018 in Kinschassa verabschiedet. Damit ist die im Jahre 1999 zwischen Russland und der DR Kongo unterschriebene Vereinbarung zur militärischen Kooperation der beiden Länder auch in Kraft getreten. Laut dieser Vereinbarung soll Russland  sowohl  militärische Ausrüstung an die DR Kongo liefern als auch  DR-kongolesische Offiziere sowie Soldaten ausbilden.


Was mir bei den Russen gefällt, ist die Tatsache, dass sie nicht heuchlerisch sind„, behauptete eine afrikanische Person, als sie erfuhr, dass die Demokratische Republik Kongo ( DR Kongo) dabei war, die zwischen der DR Kongo und Russland am 21. Juli 1999 unterschriebene Vereinbarung zur militärischen Kooperation zwischen den beiden Ländern zu ratifizieren beziehungsweise zu aktivieren. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird  Moskau Waffen, Rüstungsmaterial, Ersatzteile und Sonderausrüstung an die DR Kongo liefern. Zudem wird Russland Beratungsmissionen in die DR Kongo entsenden. Darüber hinaus werden Militärfachkräfte aus der DR Kongo in russischen Militärakademien aus-, weiter- und fortgebildet.

Nach der Ratifizierung der Vereinbarung von 1999 in Kinschassa hat die DR Kongo Denis Kalume zum neuen Botschafter der DR Kongo in Russland ernannt. Dieser soll sich vornehmlich um die rasche Umsetzung der russisch-kongolesischen Militärvereinbarung und im Allgemeinen um die Intensivierung und Verstärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der DR Kongo und Russland kümmern.

Russland will die Streitkräfte der DR Kongo modernisieren.

Der Staatspräsident der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) Faustin Archange Touadéra (links) und Wladimir Putin (rechts).

Die Russen treiben schon die Modernisierung der Streikräfte der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) voran. Binnen einigen Monaten haben die Russen 1000 Soldaten der ZAR ausgebildet. Die ZAR hatte  Waffen von Russland erhalten. Am 4. August 2018 empfing das Heer der ZAR 400 neue Soldaten, die von den Russen ausgebildet worden waren. Die Russen sind dabei, die ZAR zu stabilisieren und zu entfalten. Auch der gabunische Staatspräsident Ali Bongo Ondimba hat Wladimir Putin bei einem Besuch des ersteren im Juli 2018  in Russland aufgefordert, sich mehr in der ZAR einzusetzen.

Auch China beteiligt sich ohne Heuchelei an dem Wiederaufbau und der Kräftigung der der Streitkräfte der ZAR. Am 8. August 2018 hat Faustin Archange Touadéra , der Staatspräsident der ZAR, militärische Ausrüstungen aus China entgegengenommen. Eigentlich hat China der ZAR diese militärischen Ausrüstungen geschenkt.

Die ZAR ist reich an Natur- und Bodenschätzen. Die chinesischen Unternehmen China Geo Engineering Corporation International und DEWY operieren seit 2017 in der ZAR.

In Ruanda läuft die militärische Kooperation zwischen Ruanda und Russland auf Hochtouren. „Die technische und militärische Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern läuft recht gut. Die ruandischen Sicherheits-, Streit- und Polizeikräfte sind mit unseren Hubschraubern ausgestattet […]„, sagte Sergej Lawrow im Juni 2018 in Ruanda.

Außerdem will Ruanda russische Flugabwehrsystemen kaufen und mit Russland  im Bereich der zivilen Nutzung der Kernenergie zusammenarbeiten.

Die afrikanischen Völker freuen sich auf und über die afrikanisch-russische Zusammenarbeit auf militärischer und wirtschaftlicher Ebene. Seit diesem Monat (August 2018) wollen Niger und Russland einen Vertrag zur militärischen Zusammenarbeit unterschreiben.

Die Russen sind im Begriff, ein Forschungszentrum für Atomwissenschaft und Kerntechnik in Sambia zu bauen.

Bujumbura, die Hauptstadt Burundis.

Natürlich wollen die Russen auch ihre wirtschaftliche Präsenz in afrikanischen Ländern ausbauen, um so den flächendeckenden Wohlstand im „Kontinent der Boden- und Naturschätze“ mit voranzutreiben. Seit Ende Oktober 2017  baut das russisch-burundische Gemeinschaftsunternehemen Tanganyika Mining Burundi  Gold im burundischen Cibitoken ab. Tanganyika Mining Burundi wird auch Kupfer und Silber daselbst abbauen. Burundi verfügt über andere Bodenschätze wie Blei, Eisen, Coltan, Nickel und Zink. Tllinno, ein anderes russisch-burundisches Unternehmen, ist operiert seit März 2018 in Burundi. „Das Unternehmen Tllinno ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern, Russland und Burundi. Andere Unternehmen werden  in Bujumbura oder  im Landesinneren angesiedelt werden. Ich bin optimistisch, dass sich unsere Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur und Ausbildung von Führungskräften  vertiefen werden „, erklärte Georgy Vladimirovich Todua, Botschafter Russlands in Burundi, im März 2018 in Bujumbura, der Hauptstadt Burundis.

Auch wenn manche Afrikanerinnen und Afrikaner manipuliert, korrumpiert und bestochen werden, damit sie sowohl  die afrikanisch-chinesische Zusammenarbeit als auch die afrikanisch-russische Kooperation verleumden oder an der Entstellung und Verzerrung der afrikanischen Tatsachen teilnehmen, prangern viele Menschen weltweit die „Augenwischereiprojekte“ der „imperialistischen Entwicklungshilfe“ an, weil diese zumeist die Lage in afrikanischen Ländern verschlimmbessern oder letztendlich darauf abzielen, die Entfaltung der Länder Afrikas zu behindern. 

Die überwältigende Mehrheit der Afrikaner und Afrikanerinnen verwahrt sich eigentlich gegen die „Entwicklungshilfe“ der „imperialistischen Kräfte“ und fordert, dass die „imperialistischen Kräfte“  damit aufhören, die afrikanischen Länder um ihre Geldmittel, Rohstoffe beziehungsweise Natur- und Bodenschätze zu erleichtern oder zu betrügen. 

Nächstes Jahr (2019) will Russland ein russischafrikanisches Wirtschaftsforum zur Vertiefung und Verstärkung der unverfälschten „russisch-afrikanischen Freundschaft und Brüderlichkeit“ ausrichten beziehungsweise abhalten.


Urheber: Der Welt-Leuchter — Bujumbura,  Burundi

 

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