Russafrika auf dem Vormarsch

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Die Afrikanische Ausfuhr-Einfuhr-Bank Afreximbank und das Russische Ausfuhr-Zentrum  (RAZ) haben eine Reihe von Vertriebsveranstaltungen in afrikanischen Ländern vom 8. April 2018 bis zum 15. April 2018 hingelegt. Ziel dieser Werbetour ist die Vorstellung und Vermarktung der hochmodernen, leistungsfähigen und presigünstigen Luftfahrzeuge und Hubschrauber Russlands in Afrika gewesen. Afreximbank und RAZ warben für die Anschaffung der russischen Flugzeuge und Hubschrauber in Kenia, Uganda, Nigeria und Mali.


Anna Belyaeva ( vom Russischen Ausfuhr-Zentrum, RAZ) und Rene Awambeng ( von der Afrikanischen Ausfuhr-Einfuhr-Bank, Afreximbank) im März 2018 im ägyptischen Kairo, wo die Afreximbank ihren Sitz hat.

Afrika und Russland haben endlich wieder zueinander gefunden. In diesem Sinne haben sich die Russen vorgenommen, das Jahr 2018 zum Sonderjahr der noch nie da gewesenen Ankurbelung, Intensivierung, Diversifizierung und Entfaltung der afrikanisch-russischen Brüderlichkeit, konkreten Freundschaft und gedeihlichen Zusammenarbeit zu machen. Um nun die Unzulänglichkeiten der Straßeninfrastrukturen in afrikanischen Ländern auszugleichen, haben Afreximbank und RAZ eine solide Partnerschaft geschlossen. Dabei wollen Afreximbank  und RAZ afrikanischen Ländern dazu verhelfen, sich die hochmodernen, leistungsfähigen, wettbewerbsfähigen und presigünstigen Flugzeuge und Hubschrauber aus Russland zu besorgen. “ Die afrikanischen Regierungen sind sich im Allgemeinen der Notwendigkeit, Luftfahrtinfrastrukturen zu entwickeln, bewusst und wir freuen uns darüber, die Gelegenheit zu haben, die Art und Weise zu besprechen, wie wir [afrikanischen] nationalen und internationalen Luftfahrtgesellschaften helfen können, die Herausforderungen anzupacken und die [günstigen] Gelegenheiten beim Schopf zu packen„, erklärte Anna Belyaeva, Geschäftsführerin für Internationale Entwicklung beim Russischen Ausfuhr-Zentrum. Afreximbank ist der Ansicht, eine „10prozentige Senkung der Beförderungskosten [durch die Anschaffung der russischen Flugzeuge und Hubschrauber] würde den innerafrikanischen Handel um 25 Prozent aufputschen.

Ein russisches Passagierflugzeug vom Typ Sukhoi Superjet.

Vom 8. April 2018 bis zum 15. April 2018 stellten die Angehörigen von RAZ und von Afreximbank die russischen Flugzeuge MC-21, Sukhoi Superjet und Sukhoi Business Jet sowie Hubschrauber in Nairobi, Kampala, Lagos, Abudscha und Bamako vor. Afreximbank und RAZ sind bereit, den afrikanischen Ländern bei der Besorgung dieser Flugzeuge und Hubschrauber finanziell unter die Arme zu greifen. Darüber hinaus wollen Afreximbank und RAZ den Bergbau, die Nahrungsmittelverarbeitung, die Metallindustrie und die Eisenbahnen in Afrika konkret fördern.

Das Russische Ausfuhr-Zentrum (RAZ) ist die Ausfuhr-Bank Russlands.

Vor diesen Vertriebsveranstaltungen hatte sich der russische Außenminister Sergej Lawrow  vom 5. März 2018 bis zum 9. März  2018 in Angola, Namibia, Mosambik, Simba.bu.e und Äthiopien aufgehalten. Moskau baut zurzeit seine gedeihliche Präsenz in Afrika aus, um das flächendeckende Wohlergehen und die Entfaltung  der Leute Afrikas sowie die Blüte und die Sicherheit der Länder Afrikas zu fördern und zu gewährleisten. Lawrows Delegation und die afrikanischen Partner unterschrieben Vereinbarungen zur Ankurbelung des flächendeckenden Wohlergehens und zur Förderung der allgemeinen Blüte der Leute Afrikas sowie zur Intensivierung, Diversifizierung und Vertiefung der afrikanisch-russischen Beziehungen.

Moskau hatte sich schon zur Zeit der Sowjetunion für die Unabhängigkeit und Befreiung der Leute und Länder Afrikas konkret eingesetzt. Moskau unterstützte die Unabhängigkeitsbewegungen und -kämpfer in afrikanischen Ländern und dies haben die Leute Afrikas nicht vergessen. Daran erinnerte der namibische Staatspräsident Geingob, als Lawrow Namibia im März 2018 besuchte. Auch derzeit stellt sich Moskau gegen den Neokolonialismus und will den afrikanischen Ländern und Leuten helfen, die Klette namens Neokolonialismus abzuschütteln. Russland hat nie ein einziges afrikanisches Land kolonisiert. Das Land Putins hat nie einen einzigen Völkermord in Afrika begangen oder afrikanische Länder destabilisiert.

Der namibische Staatspräsident Hage Geingob (mittig) und der russische Außenminister Sergej Lawrow unterhalten sich im März 2018 in der namibischen Hauptstadt Windhuk.

Russland ist immer ein Partner des afrikanischen Kontinents gewesen. Wir wollen, dass diese Partnerschaft [zwischen Russland und dem afrikanischen Kontinent] dauert und dieser Besuch wird unsere Beziehungen verstärken„, sagte Sergej Lawrow, der russische Außenminister, am 5. März 2018 im angolanischen Luanda. In diesem Jahr (2018) soll Geingob nach Russland fliegen, um gedeihliche Entfaltungsverträge mit Putin zu unterschreiben. Während des Besuchs Lawrows in Simba.bu.e unterschrieben Simba.bu.e und Russland drei Kooperationsverträge zur Entwicklung der Industrie und des Handels zwischen Simba.bu.e und Russland, zur Modernisierung der Landwirtschaft in Simba.bu.e und zur Errichtung eines russischen Industrieparks in Simba.bu.e. Außerdem will Russland in Kürze 400 Millionen VSA-Dollar in die Durchführung des Platinbergbauvorhabens  von Darwendale durch das russisch-simba.bu.e.ische Gemeinschaftsunternehmen Great Dyke Investments pumpen. Insgesamt 3 Milliarden VSA-Dollar will Russland in die Verwirklichung dieses Vorhabens buttern.

8000 Arbeistplätze für hochqualifizierte Simba.bu.e.er und Simba.bu.e.erinnen sollen von Great Dyke Investments geschaffen werden. Great Dyke Investments hat bereits Straßen, Lagerungseinrichtungen und Wohnungen gebaut.

Auch in Angola, Mosambik und Äthiopien versärkte Lawrow die konkrete und gedeihliche afrikanisch-russische Freudnschaft. In Äthiopien wird Russland sowohl seine diplomatische und militärische Kooperation mit Äthiopien vertiefen als auch ein Forschungszentrum für Atomwissenschaft und Nukleartechnologien daselbst aufbauen. Seit Juli 2017 bauen die russischen Unternehmen Rail Standard Service und Fortland Consulting Company eine Erdölraffinerieanlage und eine Eisenbahnlinie in Angola; 12 Milliarden VSA-Dollar werden in die Durchführung dieser beiden Projekte gepumpt.

Auch an dem Aufschwung Guineas (Conakry) beteiligt sich Russland. Bis Ende April 2018 will das russische Unternehmen Rusal das Bauxitbergwerk von Dian-Dian in Guinea ( Conakry) in Betrieb nehmen. Dian-Dian verfügt über die größte Bauxitlagerstätte oder das größte Bauxitvorkommen der Welt. Rusal hat 300 Millionen VSA-Dollar in die Bauxitgewinnung und -verarbeitung in Guinea investiert.

Alpha Condé ( Staatspräsident von Guinea – Conakry) und Wladimir Putin am 28. September 2017 in Russland.

Ende September 2017 hatte Alpha Condé, der Staatspräsident Guineas (Conakry), Russland besucht und sich mit Wladimir Putin getroffen. Damals war Alpha Condé noch Vorsitzender der Afrikanischen Union. Bilaterale Vereinbarungen  wurden zwischen Guinea (Conakry) und Russland unterzeichnet. Gemäß diesen Vereinbarungen soll Russland  vier (4) Universitätskliniken in Guinea ( Kindja, Labe, Kankan und Nserekore) bauen, eine (1) Bauxitraffinerie in Guinea (Conakry) fertigstellen, sechs (6) Militärstandorte und drei (3) Hochschulen für Offiziere in Guinea (Conakry) bauen. Dazu will Russland die Offiziere der Marine Guineas ausbilden und ausrüsten sowie einen Standort für die Marine Guineas (Conakry) errichten. Alpha Condé dankte seinem Amtskollegen Putin  für die Unterstützung, die sein Land von Russland erhalten hat : „Ich möchte diese Gelegenheit ausnutzen, um Ihnen, sehr geehrter Herr Präsident, für die Hilfe, die uns Russland bei der Bekämpfung der Ebola-Krankheit gebracht hat, zu danken […] Russland hat ein epidemiologisches Forschungszentrum in Guinea [Conakry] eröffnet.

Guinea ( Conakry) ist eigentlich dabei, sich dank Russland und China rasch aufzuschwingen und zu entfalten. Jedes Jahr erhält Guinea (Conakry) 1 Milliarde VSA-Dollar von China für die Infrastrukturentwicklung im westafrikanischen Land. Als Gegenleistung bekommt China Rohstoffe von Guinea ( Conakry) . Diese Vereinbarung soll zwanzig (20) Jahre dauern beziehungsweise laufen.

Auch in Nordafrika ist Russland präsent. So wird Algerien in den kommenden Tagen ein Jagd-U-Boot der Klasse „Projekt 636 Warschawjanka“ von Russland erhalten.

Fürwahr ist Russafrika auf dem Vormarsch.


Urheber: Der Welt-Leuchter — Addis Abeba, Äthiopien

 

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