Mali wird industrialisiert

Modibo Koné, Vorstandsvorsitzender der Malischen Gesellschaft für die Textilentwicklung.
Modibo Koné, Vorstandsvorsitzender der Malischen Gesellschaft für die Textilentwicklung.

Die Industrialisierung in Mali wird durch diese öffentlich-private Partnerschaft einen gewaltigen Schub erfahren„, erklärte Modibo Koné, Vorstandsvorsitzender der Malischen Gesellschaft für die Textilentwicklung (CMDT), am 12. Juli 2016 in Bamako, der Hauptstadt von Mali. Er und Wang, Leiter des chinesischen Konzerns Qingdao Ruichang Cotton Industrial LTD, hatten gerade eine Partnerschaft zwischen ihren Unternehmen am 12. Juli 2016  in der malischen Hauptstadt geschlossen. Die von Koné und Wang unterzeichnete Grundsatzvereinbarung kreist um die Verarbeitung der malischen Baumwolle im westafrikanischen Land. Qingdao Ruichang Cotton Industrial LTD wird rund 300 Millionen VSA-Dollar in den Bau von zwei Baumwollspinnereien und drei Baumwollentkörnungsfabriken in Mali stecken.

In den beiden Baumwollspinnereien werden vorausschtlich 8000 Arbeitsplätze entstehen, während 675 Stellen in den drei Baumwollentkörnungsfabriken geschaffen werden sollen. Rund 8675 Arbeitsplätze werden dank der chinesischen „praktischen Kooperation“ in Bälde in Mali geschaffen. Deswegen sagte Modibo Koné: „Diese Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung zwischen der CMDT und dem Konzern Qingdao Ruichang Cotton Industrial LTD ist eine konkrete Umsetzung der historischen Partnerschaft zwischen unseren beiden Ländern.

Dem chinesischen Konzern Qingdao Ruichang Cotton Industrial LTD geht es vor allem darum, die Baumwollverarbeitung in Mali zu entwickeln. Zurzeit werden nur 2 Prozent der in Mali produzierten Baumwolle im westafrikanischen Land verarbeitet. „Diese Vereinbarung wird unser Land in die Lage versetzen, in der ersten Phase den Bau einer Baumwollspinnerei von 150 000 Spinnbalken mit einer Verarbeitungskapazität von 30 000 Tonnen Baumwollfasern in Bamako, drei neue Baumwollentkörnungsfabriken mit einer Kapazität von jeweils 50 000 Tonnen und in der zweiten Phase den Bau einer anderen Baumwollspinnerei von 150 000 Spinnbalken mit einer Verarbeitungskapazität von 30 000 Tonnen Baumwollfasern innerhalb der Baumwollproduktionszone des Landes zu verwirklichen„, erklärte Modibo Koné, Vorstandsvorsitzender der Malischen Gesellschaft für die Textilentwicklung (CMDT), am 12. Juli 2016 in Bamako.

Wang, der Vorstandsvorsitzende des chinesischen Konzerns Qingdao Ruichang Cotton Industrial LTD, behauptete, dass diese Partnerschaft die malisch-chinesischen Beziehungen verstärken werde. Der malische Landwirtschaftsminister Kassoum Denon, der der Unterzeichnungszeremonie der Grundsatzvereinbarung im Konferenzraum des von ihm geleiteten Ministeriums vorsaß, erklärte, die Verwirklichung dieses Vorhabens gehe mit der Schaffung von vielen Arbeistplätzen für junge Leute und Reichtum für Mali einher.

Dank der chinesischen „praktischen Zusammenarbeit“ wird sich Mali schnell industrialisieren und einen flächendeckenden Wohlstand erleben. In der Tat hatte der malische Staatspräsident Ibrahim Boubacar Keita die Volksrepublik China vom 9. September 2014 bis zum 13. September 2014 besucht. Damals unterzeichnete Ibrahim Boubacar Keita miliardenschwere Vereinbarungen mit Chinesen. Der Wert dieser Vereinbarungen beläuft sich auf 11 Milliarden VSA-Dollar. Die Umsetzung dieser Vereinbarungen wird Mali sicherlich zum flächendeckenden Wohlstand in den kommenden Jahren verhelfen.

Urheber: Der Welt-Leuchter — Bamako, Mali

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