Entfaltungshafen im Senegal

Brücke im senegalesischen Saint-Louis.

Die Ausfuhr-Einfuhr-Bank Indiens Exim Bank of India hat sich vorgenommen, den Bau eines hochmodernen Binnen- und Seehafens im senegalesischen Saint-Louis finanziell zu unterstützen. Dies teilte Hamed Diane Senega, Leiter der Organisation zur Bewirtschaftung des Senegal-Flußes, am 12. April 2018 in Dakar mit. Der zu bauende Hafen soll den Handel zwischen Senegal, Mali, Guinea-Conakry und Mauretanien sowie die Entfaltung dieser Länder ankurbeln.


Rund 500 Millionen Euro, das ist der Geldbetrag, den die Ausfuhr-Einfuhr-Bank Indiens in den Bau eines Binnen- und Seehafens im senegalesischen Saint-Louis buttern will. “ Zu diesem Projekt gehören ein Fischereihafen, ein Jachthafen und ein Handelshafen. Das wird eine Dynamik unter dem Aspekt der Aktivitäten innerhalb der Stadt Saint-Louis schaffen, um so sämtliche Programme Senegals und der Länder, die den Senegal-Fluß teilen, zu unterstützen„, erklärte Hamed Diane Senega im April 2018 in der senegalesischen Hauptstadt Dakar.

Mit dem Bau des Hafens in Saint-Louis wollen Senegal und Indien den Bevölkrungen, die Zugang zum Senegal-Fluß haben und an diesem Fluß entlang leben, eine neue Handelsdynamik einflößen. “ Er [der zu bauende Hafen] wird als Entfaltungshebel für die vier Länder [Senegal, Mali, Guinea-Conakry und Mauretanien] des Senegal-Flussgebietes fungieren. Auch Guinea-Conakry, das nicht notwendigerweise von diesem Projekt betroffen ist, wird von der positiven Wirksamkeit dieses Vorhabens profitieren„, fügte Hamed Diane Senega bei.

Dank der Ausfuhr-Einfuhr-Bank Indiens  erhielt der Senegal  1000 landwirtschaftliche Fahrzeuge und Geräte im Wert von überhapps 57 Millionen VSA-Dollar am 23. April 2018, um den Reisanbau im westafrikanischen Land anzukurbeln und die Nahrungsmittelselbstversorgung daselbst zu gewährleisten.

Auch in anderen afrikanischen Ländern operieren indische Unternehmen; diese nehmen an dem Aufbau und der Entfaltung der afrikanischen Länder und Leute teil. So ist das chinesische Bauunternehmen Qinggle International Group Development Company Limited dabei, ein Stahlwerk für das indische Unternehmen Sethi Brothers Incorporated in Liberia zu bauen. Damit will Sethi Brothers Incorporated die Industrialisierung Liberias fördern.Der Bau dieses Stahlwerks geht auf einen Wunsch der ehemaligen liberianischen Regierung von Ellen Johnson-Sirleaf, die die Industrialisierung Liberias vorantreiben wollte, zurück„, erklärte Paul Sethi, Vorstandsvorsitzender des indischen Unternehmens Sethi Brothers.

Paul Sethi ( mittig, im weißen Hemd), Vorstandsvorsitzender von Sethi Brothers Incorporated, im April 2018 im liberianischen Monrovia.

Die Inder investieren 22 Millionen VSA-Dollar in den Bau dieses Stahlwerks. Im nächsten Monat ( im August 2018) wird das größte Stahlwerk von ganz Westafrika fertiggestellt. Sethi Brothers Incorporated will 1000 Liberianer und Liberianerinnen einstellen. Diese 1000 Liberianer und Liberianerinnen werden zunächst einmal von Fachleuten aus Ghana geschult und ausgebildet, um dann im zu bauenden Stahlwerk arbeiten zu können. Neben der Förderung der Industrialisierung Liberias will das Unternehmen Sethi Brothers seine soziale Verantwortung in Liberia wahrnehmen. In diesem Sinne will Sethi Brothers eine Straße im Stadtviertel von Monrovia, in dem das Stahlwerk errichtet wird, bauen lassen und die Leute in diesem Stadtviertel mit sauberem Wasser versorgen.

Das nennt man Durchführung eines heilsamen Entfaltungsvorhabens.

Auch afrikanische Leute  beteiligen sich an der Industrialisierung und Entfaltung ihres Kontinents. So hat der liberianische Untermnehmer James Cooper seine Gummiverarbeitungsanlage am 4. Juni 2018 im liberianischen Blagai in Betrieb genommen. Cooper Rubber Processing Plant (CRPP), das Untermehmen von James Cooper, wird u.a. runderneuerte Reifen, Bedachungsbaustoffe, elektrische Isolatoren, Armaturen, PVC-Rohre produzieren. Das Unternehmen Ebomaf des Burkiners Mahamadou Bonkoungou hat vor Kurzem einen Auftrag im Wert von rund 420 Millionen VSA-Dollar in Liberia ergattert, um Straßen einer Gesamtlänge von 323, 7 Kilometern in Liberia zu bauen.


Urheber: Der Welt-Leuchter — Saint-Louis, Senegal

 

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