Die Afrikasische Verbindung

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Luanda, Hauptstadt von Angola.

Angola und China sind dabei, einen 2000-Hektar-Industriepark im angolanischen Viana aufzubauen. Dies eröffnete Francisco Viana,Vorsitzender des Unternehmerverbands Angolas, im Oktober 2017 am Rande der 22. Auflage der  Internationalen Messe für Handel und Investitionen von Macau. Dieses Gewerbegebiet, das  in Zusammenarbeit mit dem Chinesischen Rat zur Förderung des Internationalen Handels (CCPIT)/Guangdong errichtet und „Luanda-Guangdong-Industriepark“ benannnt wird, soll vor allem Unternehmen aus der chinesischen Provinz Guangdong beherbergen. 

Wir bereiten uns gerade darauf, einen großen Industriepark — den ‚Luanda-Guangdong-Industriepark‘ — in der Luanda-Provinz, insbesondere in Viana, in der Sonderwirtschaftszone, wo sich Unternehmen aus Guangdong niederlassen werden, zu bauen„, teilte Francisco Viana am 19. Oktober 2017 bei der 22. Auflage der Internationalen Messe für Handel und Investitionen von Macau. Viana ist eine Stadt, die im Großraum  der angolanischen Hauptstadt Luanda liegt.

Diese 22. Auflage ging vom 19. Oktober 2017 bis zum 22. Oktober 2017 vonstatten. Über 50 Unternehmen aus Angola nahmen daran teil.

Bislang haben sich 20 Unternehmen aus Guangdong bereit erklärt, in den „Luanda-Guangdong-Industriepark“ zu investieren.

S.E. Cui Aimin, Botschafter der Volksrepublik China in Angola.

Der Wert der im Jahre 2017 in die Wege geleiteten angolanisch-chinesischen Vorhaben in Angola belaufe sich auf über 10 Milliarden VSA-Dollar, so Cui Aimin, Botschafter der Volksrepublik China in Angola.

China hat sich für die rasche Industrialisierung und Entwicklung der Länder Afrikas ausgesprochen und setzt sich auch vor allem mit Taten dafür ein, dass der  flächendeckende „mäßige Wohlstand“ in den Ländern Afrikas geschaffen wird. Währenddessen setzen manche außerafrikanische  Nationen alle Hebel in Bewegung, um die Afrikaner und Afrikanerinnen davon abzulenken. 

Fast in allen Ländern Afrikas führt China die rasche Entwicklung der Bevölkerungen herbei. So unterschrieben Rachid Aouine und Chongsheng Zhao am 13. Oktober 2017 eine Grundsatzvereinbarung zur Errichtung einer Wirtschaftszone im marokkanischen Fez. Aouine ist Leiter des Investitionsregionalzentrums von Fez-Meknes, während Chongsheng Zhao Generalsekretär des Chinesischen Verbands für die Industrielle Zusammenarbeit ist. Die zu errichtende Wirtschaftszone soll Unternehmen beherbergen, welche in der Luftfahrt- und Automobilindustrie, in der Landwirtschaft, im Gesundheitswesen, in der Kultur, in erneuerbaren Energien, im Baugewerbe und in der  Berufsausbildung tätig sind.

Schon im März 2017 unterzeichnete Marokko mit dem chinesischen Konzern Haite eine Vereinbarung zur Errichtung einer Industriestadt bei Tanger. In dieser Industriestadt wollen die Chinesen rund 200 Unternehmen einrichten und 100 000 Arbeitsplätze schaffen.

Im Laufe der letzten  Jahre ist eine wahrechte „Afrikasische Verbindung“ zwischen afrikanischen Ländern und Ländern wie China, Japan, Indien, Russland, Singapur, Indonesien und Taiuan entstanden. Diese „Afrikasische Verbindung“ hat bei manchen Menschen in und aus gewissen außerafrikanischen Ländern  Neid, Panik und Zähneknirschen hervorgerufen. Taiuan treibt die rasche Entwicklung von Burkina Faso voran.

 

Urheber: Der Welt-Leuchter — Macau, Volksrepublik China


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