CRBC modernisiert Ruanda

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Der Botschafter Chinas in Ruanda Rao Hongwei (mittig) und der Bürgermeister von Kigali Pascal Nyamulinda (zweiter von links) am 2. Mai 2017 in Kigali.

Der Bau einer Straße in einer Ortschaft oder Gegend geht mit der Entwicklung dieser Ortschaft oder Gegend einher„, wie man am Golf von Guinea zu sagen pflegt. Seit Jahrzehnten baut das chinesische Unternehmen China Road and Bridge Corporation (CRBC) Straßen in Ruanda. Nun hat CRBC den Ausbau und die Modernisierung eines 54 Kilometer langen Straßennetzes  in Kigali vor Kurzem in die Wege geleitet. Für die Baukosten in Höhe von 76 Millionen VSA-Dollar kommen die Ausfuhr-Einfuhr-Bank Chinas und das Land Ruanda auf. Das Gesamtprojekt wird in 32 Monaten abgewickelt. 3000 Einheimische arbeiten an der Durchführung dieses Vorhabens mit. Diese Bauarbeiter erhielten den Besuch von  Rao Hungwei (Chinas Botschafter in Ruanda)  und Pascal Nyamulinda (Bürgermeister von Kigali)  am 2. Mai 2017 an der Muhima-Gatsata-Strecke. Diese Strecke ist 3,2 Kilometer lang.

Aus meinem Verständnis heraus ist dieses Vorhaben sehr wichtig sowohl für Kigali als auch für ganz Ruanda. Ich bin beeindruckt […] Mir ist gesagt worden, dass diese Strecke [Muhima-Gatsata] vor Ende Juli [2017] fertiggestellt wird und ich werde mich darüber freuen, dieses wunderbare Projekt als Geschenk für Ihre Parlamentswahlen vorzustellen„, erklärte Hungwei den Ruandern am 2. Mai 2017 im ruandischen Kigali.

Das Masaka-Bezirkskrankenhaus in Ruanda wurde von China gebaut.

Mit dem Ausbau und der Modernisierung der Straßen Kigalis wollen die Ruander das Wachstum der Stadt Kigali einplanen. Deshalb

erklärte Pascal Nyamulinda am 2. Mai 2017: „Als Stadt, die wächst, denken wir, dass vierspurige Straßen der Bevölkerung, die  in den nächsten 20 Jahren in dieser Stadt oder so leben wird, gute Dienste leisten werden„.

CRBC ließ sich im Jahre 1974 in Ruanda nieder. Seitdem hat das chinesische Unternehmen die meisten Teerstraßen in Ruanda gebaut. Die berühmte 160 Kilometer lange Kigali-Rusumo-Straße wurde von CRBC gebaut. Diese Straße, die als „Afrikanische Musterstraße“ angesehen wird, ist immer noch in gutem Zustand.

Das höchste Gebäude in Kigali und in ganz Ruanda — „Kigali City Tower“ — wurde vom chinesischen Unternehmen China Civil Engineering Construction.

Seit 1982 entsendet China Gruppen von Ärzten und Ärztinnen nach Ruanda. So ist die 18. chinesische medizinische Mission in April 2017 in Kigali angekommen, um die 17. medizinische Mission Chinas im ostafrikanischen Land abzulösen. Seit 1982 haben die chinesischen Ärzte und Ärztinnen ungefähr 800000 Patienten und Patientinnen in Ruanda behandelt. Das Masaka-Bezirkskrankenhaus wurde von Chinesen gebaut und Ruanda übergeben. 

Von links nach rechts: Jeannette Kagame, Paul Kagame, Xi Jinping und Peng Liyuan am 17. März 2017 in Peking.

Bei dem China-Besuch von Paul Kagame, dem ruandischen Staatspräsidenten, am 17. und 18. März 2017 nahm sich China vor, die Sonderwirtschaftszone Ruandas auszubauen und zu optimieren.

Im Jahre 2011 wurde das chinesisch-ruandische Agrartechnik-Demonstrationszentrum in ruandischen Huye errichtet. China hat insgesamt 14 Agrartechnik-Demonstrationszentren in Afrika eingerichtet, um die Modernisierung und Diversifisierung der Landwirtschaft in afrikanischen Ländern voranzubringen.

China baut auch noch Schulen in Ruanda.

Auch Japan und Indien beteiligen sich an der raschen Entwicklung Ruandas. Am 31. März 2017 gewährte Japan Ruanda eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 18,8 Millionen VSA-Dollar zur Sanierung der Bewässerungsanlagen im ruandischen Ruamagana-Bezirk. Indische Unternehmer haben sich im Februar 2017 vorgenommen, 1 Milliarde VSA-Dollar in den nächsten zwei Jahren in Ruanda zu investieren, um daselbst rund 100 Projekte durchzuführen. Das indische Unternehmen WaterLife zum Beispiel will Wasserverarbeitungsanlagen in Ruanda errichten und umweltfreundliche Toiletten daselbst anbieten.

Und zu guter Letzt ist die ruandische Regierung dabei, Musterdörfer, in denen mehr als die Hälfte der  ländlichen  Bevölkerung  Ruandas bis 2020  leben wird, zu  bauen. Dabei geht  es um hochmoderne Dörfer.

Urheber: Der Welt-Leuchter  — Kigali, Ruanda

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